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Schwimmen im Wasser ist gesund, hält fit und macht Spasse
17.08.2017

Schwimmen & Aquafitness - Nicht nur umsonst so beliebt

Ob man eine Wasserratte ist oder nicht, hängt von Erfahrungen im Kindesalter ab. Klar ist, dass der Mensch von Natur aus nicht Schwimmen kann. Erlernbar ist es aber bis ins hohe Alter. Auch die Angst vor dem Wasser kann man abtrainieren.

In alltäglichen Situationen (z.B. sitzen) staut sich das Blut in den Beinen. Im Wasser hingegen wird der venöse Blutrückfluss gefördert. So verbessert sich die diastolische Herzfüllung sowie die Durchblutung der Lunge.

In der Schweiz ist Wassersport beliebt

In der Schweiz ist Schwimmen eine der meist genannten Aktivitäten. Zwar wird Schwimmen nur teilweise als Hauptsportart (3.7% vgl. Fitnesstraining/Aerobics 9.6%) praktiziert, liegt aber bei der grundsätzlichen Ausübung vor Skifahren und Jogging an dritter Stelle. Bei den Frauen kommt der Schwimmsport deutlich besser an als bei den Männern. Mit dem Alter nimmt das Interesse am Schwimmen nur wenig ab.
 

Bewegung und Sport im Wasser ist belastungsschonend

Bewegung und Sport im Wasser ist für die Gelenke, Knochen und Bänder sehr gut, da die Belastung im Wasser nur rund ein Fünftel des ursprünglichen Körpergewichts beträgt. So ist es auch wenig erstaunlich, dass viele Personen im Wasser länger ohne Beschwerden körperlich aktiv sein können als an Land.
 

Empfehlungen für das Essen vorher und nachher

Vor einer Wasseraktivität sollte man möglichst wenig essen oder zumindest eine längere Pause dazwischen haben. Ungeeignet sind auch Nahrungsmittel (z.B. Salat, Fleisch), welche eine längere Verdauung benötigen.

Dass nach dem Schwimmen mehr Energie aufgenommen wird, konnte bisher nicht bestätigt werden. Allerdings scheint das Hungergefühl trotzdem grösser zu sein als beispielsweise nach einem Lauftraining.
 

Gut zu wissen

Die Trainingsherzfrequenz beim Joggen kann nicht auf das Schwimmen übertragen werden. Aufgrund der physiologischen Wirkung ist die Herzfrequenz und somit auch die maximale Herzfrequenz im Wasser niedriger.
 

Überblick über die Schwimm-Stile

Die bekanntesten Schwimm-Stile sind Kraul, Rückenkraul, Brust und Delphin. Für den Fitnesssport eignen sich vor allem Kraul und Rückenkraul. Bei Nacken-, Rücken- und Kniebeschwerden ist das Brustschwimmen kontraproduktiv. Beim Kraul kommt die Geschwindigkeit hauptsächlich (ca. 90%) durch die Armbewegung zustande.

Stil / Art Charakteristika häufige Fehler
Kraul schnell, einfach, natürlich Hastige Frequenz statt ruhiger Armzug
Rückenkraul schonend, freie Atmung, flach Blick zu Füssen statt nach oben
Brust symmetrisch, kraftvoll, gute Übersicht asymmetrischer Beinschlag, Kopf über Wasser
Delphin kraftvoll, elegant Koordination

 

Schwimmen lernen

  • Es ist empfohlen mit Kraul anzufangen
  • Blick nach unten zum Boden für eine verbesserte Wasserlage (Kraul)
  • Mit jedem Training wird die Technik besser

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