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Der Kompass, sehr wichtig beim OL

Die wichtigsten Gegenstände für den OL

Die wichtigsten Ausrüstungs-Gegenstände für den Orientierungslauf sind Karte, Kompass, Si-Card und das «Postenbeschreibungsmäppli».

Karte

Die Karte bekommt man am Start. Wenn das Startsignal ertönt, kannst du die Karte deiner Kategorie nehmen und loslaufen. Als erstes musst du dich auf der Karte zurecht finden (der Start ist mit einem Dreieck gekennzeichnet), dann den ersten Posten auf der Karte finden und zum Schluss die Route dorthin planen.

Dann geht es los: Nun musst du deinen Plan so präzise und so schnell wie möglich ausführen. Die Bahnen werden von einem Bahnleger gelegt und sollten der Kategorie entsprechende Länge und Schwierigkeit haben. Sie sind geheim und du bekommst die Karte mit der Bahn erst, nachdem die Zeit angefangen hat zu laufen. Die Karte kann Masstab 1:15'000 (selten, eher bei Langdistanzen), 1:10'000 (meistens im Wald) oder 1:4'000 (im Sprint) haben.

Kompass

Der Kompass (siehe oben) ist das wichtigste Hilfsmittel. Mit ihm richtest du die Karte nach Norden aus, damit du weisst, in welche Richtung du laufen musst. Du brauchst den Kompass auch, wenn du quer durch den Wald laufen musst, damit du in die richtige Richtung läufst. Bei flachem Gelände, vor allem in Skandinavien, muss man auch mehrere Kilometer einfach auf den Kompass vertrauen. Das gute am Kompass, er hat IMMER recht! Man muss einfach auf ihn schauen…

SI-Card

Die SI-Card: Die Sportident Card, oder für uns OL-Läufer einfach der «Badge», ist das Zeitmesssystem im OL.

An jedem Posten im Wald hat es eine Einheit und mit dem Badge «stempelt» man elektronisch die Posten. Somit wird einerseits kontrolliert, dass man bei jedem Posten und in der richtigen Reihenfolge war, anderseits wird die durchlaufene Zeit registriert und man kann nach dem Lauf die Zwischenzeiten analysieren und mit den anderen Konkurrenten vergleichen. Normalerweise hat jeder Athlet seinen eigenen Badge, der am am Finger getragen wird. Früher musste man stempeln, also den Badge in ein Loch stecken.

Heute ist das Ganze sogar «touch free» und man kann einfach beim Posten vorbei laufen und die Zeit wird registriert. In Norwegen, Finnland und Dänemark wird anstatt der SI-Card der EMIT benutzt. Der Gegenstand ist ein bisschen anders, aber das Prinzip ist das gleiche.

Postenbeschreibungsmäppli

Das Postenbeschreibungsmäppli ist ein weiteres Accessoire, das man während einem Lauf am Arm mitträgt. Dort hat man einen kleinen Zettel, die Postenbeschreibung.

Jeder Posten wird mit Symbolen beschrieben, das heisst, wo sich der Posten genau befindet (am Fuss des Felsens, auf der Kuppe, westlich vom Stein, usw). Ebenfalls ist der Code des Postens ersichtlich. 

Während einem Wettkampf hat es viel mehr Posten im Wald, als die, die du für deine Bahn brauchst. Das heisst, du kannst immer kontrollieren ob du wirklich beim richtigen Posten bist, in dem du den Code auf der Postenbeschreibung mit dem Code am Posten vergleichst.

Das waren die wichtigsten Gegenständen um einen OL erfolgreich zu absolvieren. Je nach Disziplin gibt es auch noch weitere, wie eine gute Stirnlampe für den Nacht-OL, Tape um die Fussgelenke zu stabilisieren, Schweissstirnband, damit der Schweiss nicht auf die Karte tropft und gleichzeitig um Werbung für den eigenen Sponsor zu machen und bei harten Langdistanzen ist es von Vorteil einen oder mehrere «Gels» dabei zu haben.