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Süss-sauer eingelegte Randen (rote Bete)

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18.02.2019 – 1 Kommentar

Wenn man einfache und erst noch gesunde Rezepte ganz selbstverständlich ins Repertoire aufnimmt, kommt das einem Glücksfall gleich. So geht es euch hoffentlich auch bei diesen eingelegten Randen bzw. Roter Bete. Es ist wohl das einfachste Rezept, um Gemüse haltbar zu machen. Mit diesen eingelegten Randen habt ihr für mehrere Wochen eine bunte und gesunde Zutat griffbereit. Sie schmecken auf Salat, auf einer dicken Suppe, über ein Gemüsepüree oder zu Hummus gestreut.

Farblich sind die eingelegten Randen ein ziemlicher Hingucker und peppen jedes Gericht auf. Wer mich kennt weiss, dass ich am liebsten den ganzen Regenbogen auf dem Teller habe.

Ihr braucht lediglich rohe Randen, Apfelessig, Beeren oder Früchte und ein paar Einmachgläser. Und eine halbe Stunde Zeit. Ich bin mir sicher, dass sich jede und jeder über so ein Glas mit eingemachten Randen freut.

Nährstoffwissen:
Schauen wir doch mal auf die Nährstoffe, die Randen enthalten.

– Eisen: Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
– Kalium: Reguliert den Wasserhaushalt und das Säure-Basen-Gleichgewicht
– Niacin: Wirkt antioxidativ und reguliert den Blutzucker
– Kupfer: Unterstützt das Immun- und Zentralnervensystem, hilft der Blutbildung
– Vitamin C: Wichtiges Antioxidans, entgiftet die Leber, senkt C-reaktives Protein (Entzündungen)

Randen enthalten aber auch Folsäure, Zink, Kalzium, Mangan, Magnesium und Phosphor. Ausserdem sind sie reich an sekundären Pflanzenstoffen.

Falls ihr im Sommer und Herbst Randen mit schönen Blättern finden solltet: Diese unbedingt auch essen! Die Blätter enthalten ebenfalls wertvolle Nährstoffe und können kleingeschnitten im Salat oder wie Spinat gedünstet gegessen werden. (Ihr könnt eigentlich alle Blätter unserer Nutzpflanzen essen, ich mag zum Beispiel die Blätter von Broccoli sehr, esse aber auch Karottengrün, Radieschenblätter und Kohlrabiblätter)

Die Forschungsgruppe Dr. Feil schreibt ausserdem: „Ein regelmässiger rote Bete Konsum begünstigt die Bildung von sogenannten Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle). Je mehr Mitochondrien wir haben, desto leistungsfähiger sind wir. Wer mehr Mitochondrien im Alter besitzt, der altert auch langsamer und bleibt jung. Außerdem fühlen wir uns vitaler, je mehr gesunde Mitochondrien wir besitzen.“

Am besten esst ihr mehrmals die Woche Rande, sei es eingelgegte, frische oder gekochte. Eine wahre Superknolle!

Quellen: Staying Healthy with Nutrition/Elson M. Haas, MD, Burgerstein Handbuch Nährstoffe
 

Rezept:

Zutaten
– rohe Bio-Randen (rote Bete): Rote, gelbe oder gestreifte Chioggia-Randen
– Apfelessig (ich mag den unpasteurisierten demeter-Apfelessig von Beutelsbacher)
– saubere Einmachgläser
– Wasser

je nach Lust & Laune
– Himbeeren, frische oder gefrorene, je nach Saison
– Granatapfelkerne
– Persimmon
– Orange
– frischer Ingwer, ca. so gross wie der halbe Daumen
– 3 Zweiglein Rosmarin

Ich habe mich für folgende Kombinationen entschieden:
– Rote Rande: Orange + Granatapfelkerne
– Chioggia Rande (gestreift): Rosmarin + Himbeeren
– Gelbe Rande: Ingwer + Persimmon

Zubereitung
– Randen unter fliessendem Wasser abbürsten
– Wurzeln und Blattansatz knapp wegschneiden
– Randen auf einer Mandoline in feine Streifen raffeln oder mit dem Messer in feine Streifen schneiden
– Persimmon waschen die Hälfte davon in kleine Stücke schneiden
– Orange schälen und die Hälfte davon in kleine Stücke schneiden
– Ingwer schälen und in feine Scheibchen schneiden

– Beeren, Früchte und Gewürze in die Gläser verteilen
– Randen darüber einfüllen
– ca. 1/4 des Glases mit Apfelessig begiessen
– soviel Wasser aufkochen, um alle Gläser zu füllen zu können
– Gläser mit kochendem Wasser auffüllen
– die Gläser offen stehend abkühlen lassen
– die Gläser mit den Deckeln schliessen und im Kühlschrank lagern

Die eingelegten Randen sind mehrere Wochen (oder gar Monate) im Kühlschrank haltbar.

Beim Entnehmen von eigelegten Randen immer eine saubere Gabel oder Zange benutzen (NIE ablecken und wieder rein damit) und wieder so versorgen, dass alle sich die Randen unterhalb der Flüssigkeit befinden.

 

 

 

Kommentare

Lizzwee@web.de

13. Mai 2019 - 14:26
sehr gut, danke! Toller Beitrag!

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