Anmelden

Newsletter abonnieren

Sie sind hier

Projekt Jungfrau Marathon: Ich habe mich angemeldet

Zum Kommentieren bitte anmelden

Einloggen

Passwort vergessen?
Neu bei Vituro? Hier kannst du dich als EGK-Versicherter oder als Nicht-Versicherter registrieren.
25.02.2017 – 0 Kommentare

Ich habe mich entschlossen, am Jungfrau Marathon mitzulaufen. Die Reaktion meiner Blogger-Kollegin Tina Widmer: "Spinnsch eigentlech?" Nein, tue ich nicht. Aber weil sich diese Frage nicht nur ihr stellt, berichte ich hier in den nächsten Monaten über meine Motivation, über meine Vorbereitung auf den Berglauf und über die Erfahrungen, die ich dabei mache.

Der Jungfrau Marathon ist ein sogenannter Volkslauf, der von Interlaken bis auf die kleine Scheidegg führt. Das Anmeldefenster für den 25. Jungfrau Marathon wurde am 14. Februar geöffnet. Obwohl ich mir die Teilnahme bereits Mitte 2016 vorgenommen habe, musste ich mich nochmals aufraffen, um mich frühzeitig anzumelden. So konnte ich schliesslich einen Startplatz ergattern und wurde dafür CHF 160 Startgeld los.

Manch einer mag sich nun fragen, was mich zu diesem verrückten Vorhaben treibt. Die etwas vereinfachte Antwort: Weil ich nach erfolgreichen sechs Jahren Engadiner Skimarathon eine neue Herausforderung gesucht habe. Dass ich nicht der einzige verrückte bin, beweist der vorzeitige Ausverkauf nach nur einer Woche.

 

Manch einer mag sich nun fragen, ob ein Marathon zu rennen wirklich gesund sei. Tatsächlich vertrete auch ich die Meinung, dass solche Belastungen für den Bewegungsapparat nicht wirklich fördernd sind. Für die Füsse und die restlichen Gelenke sind das einige Tonnen, die getragen werden müssen. Beim Joggen ist der Druck auf die Füsse immerhin neunmal so hoch wie beim Stehen. Für das Herz-Kreislauf-System ist die Belastung auch nicht zu unterschätzen, allerdings kann man sich hierfür gut vorbereiten.

Die Teilnahme am Jungfrau Marathon tut mir trotzdem gut. Durch die Vorbereitung und das Training, welches für sich allein genommen deutlich weniger streng (kleineres Volumen) ausfallen wird, leiste ich für den Körper viel Positives. Für mein Wohlbefinden als solches ist die monatelange Vorfreude beziehungsweise die positive Anspannung die wertvolle Essenz. Dies verhilft mir, auch in unangenehmeren Zeiten positiv zu bleiben, da ich auf etwas Gutes und Schönes hoffen kann. Nicht zuletzt bleibt ein solches Ereignis lange in Erinnerung. Nicht so alltägliche Erlebnisse (das muss noch lange kein Marathon sein) ist für das glücklichsein nachhaltiger als ein materielles Geschenk.

Nach diesem ersten Schritt, der Anmeldung, darf ich mich nun auf den September vorbereiten. Wie diese Vorbereitung aussieht, lesen Sie im nächsten Beitrag.

Autor: Yannick Schefer

Verwandte Themen

Training und Energiebereitstellung

Worin unterscheidet sich die Energiebereitstellung bei einem Marathon und einem Sprint?

Bewegungsempfehlungen für gesunde Erwachsene

Kennst du die Vituro Bewegungsempfehlungen? Erfahre hier welche Bewegungs-Komponenten du beachten solltest.

Training mit dem eigenen Körpergewicht

Das Training mit dem eigenen Körpergewicht bringt viele Vorteile mit sich. Lernen Sie die besten Übungen hierfür kennen.