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Kommunikation in der Partnerschaft
11.10.2018

Kommunikation in der Partnerschaft

Ob eine Partnerschaft stärker oder schwächer ist, hängt massgeblich mit der Qualität der Kommunikation zusammen. Während die alltäglichen Situationen vom Smalltalk beherrscht werden, ist in heiklen und ernsthaften Konversationen mehr Achtsamkeit erforderlich.

Richtige Botschaften auswählen

Ein guter Informationsfluss fördert die Zufriedenheit und ist ein Prädiktor für eine erfolgreiche Partnerschaft.

Beim Ansprechen von unangenehmen Punkten sind möglichst "ICH-Botschaften" zu verwenden. "DU-Botschaften" hingegen verletzen, provozieren und stossen bei Mitmenschen eher auf Widerstand. Mit "ICH-Botschaften" teilt man dem Gesprächspartner mit, was innerlich vorgeht. Dabei wird die andere Person mit dem Problem konfrontiert, ohne direkte Beschuldigung oder Zurechtweisung. Ausserdem wird
durch die Darlegung der subjektiven Sichtweise der Dialog gefördert.

Todsünden in der Paarkommunikation

  • Das Problem zu verallgemeinern statt konkret anzusprechen.
  • Den Partner zu verachten oder ihn geringschätzen.
  • Sich in der Diskussion hinter Mauern verstecken.
  • Stur bleiben und sich rechtfertigen.
  • Während der Diskussion den Fokus verlieren und das Thema/Problem wechseln.

C'est le ton qui fait la musique.
Unbekannt
Richtig Zuhören will gelernt sein

Zu den Aufgaben des Zuhörers zählt unter anderem das Zusammenfassen der Ausgangslage und der erhaltenen Informationen. Dies fördert das gegenseitige Verständnis und den achtsamen Umgang. Durch die Wiederholung der Ansichten des Gegenübers wird ausserdem die Dynamik der Konfliktsituation entschleunigt. Das Gegenüber ausreden zu lassen und nicht sinnlos zu unterbrechen, ist ein weiterer Kernpunkt in der Kunst des Zuhörens.

Das Schweigen ist eine der grossen Künste der Konversation.
William Hazlit
Small Talk

Der Umzug in eine reichere Nachbarschaft erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine negative Paarkommunikation.

Guter Small Talk zeichnet sich durch "viel reden, wenig sagen" aus. Trotz manch abwertender Haltung gegenüber Small Talk, sind solche unverbindlichen Plaudereien aus sozialer Hinsicht enorm wichtig. So ist der Small Talk ein wertvolles Instrument für den Beziehungsaufbau und den schnellen Austaudch von Informationen. Auch im Beruf oder bei Familienfesten hilft es, sein Netzwerk aufzubauen und Personen (besser) kennen zu lernen. Wer also die Kunst des Small Talk beherrscht, öffnet Türen und Herzen. Nicht zuletzt gehört zu einem guten Austausch das Zuhören.

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