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Wieder mit Sport anfangen (Teil 1)

Severin Emmenegger hat seine grosse Leidenschaft zum Beruf gemacht. Der Basler liebt die sportliche Herausforderung – sei es für das persönliche Training oder in seinem Beruf als Fitnessbetreuer, Ernährungscoach, Leichtathletik- oder EMS-Trainer.

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21.02.2019 – 0 Kommentare

So, einmal dazu entschieden mit Sport anzufangen oder wieder anzufangen und los geht’s… Zuerst die trendigsten Sportkleider kaufen, die besten Schuhe, die schönste Trinkflasche und alles Merchandise, was dazu nur ansatzweise nötig ist. Oder braucht es das etwa gar nicht?
Ganz ehrlich: nein.

Um anzufangen oder wieder einzusteigen, braucht es keine professionelle Ausrüstung, denn man ist Anfänger und nicht Profi. Also reicht ein älteres Shirt, die alten verstaubten Turnhosen und halbwegs stabile Turnschuhe. Auch die Trinkflasche kann eine Petflasche sein und alles andere muss auch nicht aus der heutigen Zeit stammen. Schliesslich weiss man ja noch gar nicht, ob man langfristig das richtige gefunden hat. 

Das erste Training, der erste Kurs sollte deshalb zuerst realistisch überdenkt werden. Dass man nicht sofort in Höchstform ist und deshalb langsam und vorsichtig anfangen soll, ist wichtig. Drei Beispiele:
 

 Fitness

Lasst euch gut instruieren von einem Trainer. Die Geräte sehen manchmal einfach aus, doch auch dabei kann man viel falsch machen. Genauso mit dem Plan, die Trainer sind zum Helfen da. Geht nicht direkt an die Grenzen, vertraut auf das Wissen und die Fähigkeiten der Trainer, insofern diese auch gut ausgebildet sind, was ihr nachfragen dürft. Jeder Fitnesstrainer erzählt gerne von seinem Werdegang, Personaltrainer genauso. Und dann hört auf euren Körper. Es gibt keine Standardgewichte an die ihr euch halten sollt. Zudem werdet ihr je nach Muskelgruppen auch Stärken oder Schwächen haben. Zu Beginn macht ein Ganzkörpertraining Sinn, in dem man alles gleichermassen trainiert. Wenn ihr wieder im Training drin seid und eine gewisse Grundfitness aufgebaut habt, könnt ihr mit dem Trainer einen Plan erarbeiten, welcher die Schwächen etwas ausgleicht. Aber das braucht Zeit, Disziplin und Geduld.

 
Yoga

Jemand der schon fünf Jahre Yoga Erfahrung hat, wird einige Bewegungen besser ausführen können, als du. Soll heissen schöner, geschmeidiger, fliessender und entspannter. Es zu versuchen ist nicht falsch, doch dürft ihr auch um Hilfe fragen und euch Anfangsfehler oder Schwierigkeiten eingestehen. Ihr werden noch nicht so dehnbar sein, wie die erfahrenen Yogibären und -bärinnen. Doch das ist absolut in Ordnung, denn ihr sollt ja noch Ziele haben. Lasst euch darauf ein und wächst langsam mit jedem Training, bis ihr selbst entspannt und geschmeidig die Positionen halten könnt.

 
Joggen

Sofort einen Marathon zu laufen, empfehle ich nicht. Fangt langsam an und mit kurzen Strecken. Je nach Zustand kann dies eine Runde durch den Park, eine Runde Vita Parcours oder sonst eine beliebige Strecke sein. Und auch das Tempo solltet ihr anpassen. Ausdauersport kann man gemächlich angehen und die Intensität sowie die Strecke langsam anpassen. Macht vor dem Joggen ein paar Aufwärmübungen, die findet ihr auf etlichen Laufseiten im Internet kostenlos. Nach dem Training solltet ihr noch Dehnen, auch diese Übungen findet ihr auf den Laufseiten.

 
Vergesst bei allen Sportarten nicht, dass ihr euch körperlich betätigt. Also schaut, dass ihr etwas im Magen habt, aber esst nicht unmittelbar vor dem Training. Bis etwa zwei Stunden vor Trainingsbeginn, könnt ihr etwas Leichtes essen. Vorzugsweise keine Milchprodukte, da diese schwer verdaulich sind und gerne hochstossen, wenn man sich anstrengt. Genauso wichtig ist das Trinken. Vor während und nach dem Training solltet ihr je nach Bedarf trinken. Der Körper braucht Flüssigkeit, umso mehr, wenn man sich körperlich betätigt.

All dies soll überdacht und den entsprechenden Um- und Zuständen angepasst werden.

Erfahre mehr im 2. Teil des Blogs...