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10 Dinge, welche die Zukunft besser werden lassen

Nicole Turtschi

Die ehemalige Leistungsportlerin arbeitet auf selbstständiger Basis als Personaltrainerin, leitet selbstentwickelte Gruppentrainings, coacht in Ernährung, betreut internationale Sportler und hält Vorträge.

Gründerin und Betreiberin von xung.
XUNG MACHT YUNG

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22.12.2019 – 0 Kommentare

Das Jahr (oder eine andere Zeitperiode) neigt sich dem Ende zu. Wie war es? Kann es besser werden? Hast du dir deine Neujahrsvorsätze schon vorgenommen? Falls ja, kannst du sie vielleicht nach diesem Beitrag nochmals überdenken und falls nein, wirst du nach diesem Beitrag wissen, was dein 2020 wirklich besser macht.

Die folgenden 10 Tipps werden dir helfen, zu verstehen, weshalb deine alljährlichen Neujahrsvorsätze eventuell nicht wirklich nachhaltig waren und was du anstelle davon tun kannst.
Ps. Wir wissen wahrscheinlich alle, dass dies nichts mit dem Jahreswechsel zu tun hat – und trotzdem ist ein neues Jahr eine super Möglichkeit, um etwas zu verändern.

1. Reflektion

  • Wie war mein Jahr (oder dieser Zeitraum, welchen du reflektieren willst)?
  • Überlege dir, was du alles erlebt hast, was du erreicht hast und was dir gefallen hat.
  • Überlege dir, wie du vor einem Jahr (oder deinem gewählten Zeitraum) warst, wie du gehandelt hast, wie dein Charakter war, wie du in welchen Situationen reagiert hast und wie du es heute tust und wie du heute bist.
  • Ps. für diesen (und die nächsten beiden Punkte) willst du dir vielleicht etwas Zeit nehmen und dich mit Stift und Papier oder deinem Laptop/Handy hinsetzen und deine Gedanken niederschreiben. Dies ist nicht nur für jetzt, sondern auch für deine nächste Reflektion spannend.

2. Mehr Reflektion

  • Was kannst du nun ändern? Jetzt hast du ja die Punkte gefunden, welche weniger gut waren. Dies war ein wichtiger Teil. Nun, genau gleich wichtig ist der zweite Teil: wie kannst du dies verbessern?
  • Ein Beispiel: angenommen, du überisst dich immer und hast dies in deiner Reflektion (1) herausgefunden und als weniger gut empfunden. Gerne möchtest du dies ändern. Also macht es Sinn, dass du dir die Lösung vorstellst. In dieser Situation wäre es NICHT, sich nicht mehr zu überessen (denn dies ist eine negative Formulierung), sondern die Mahlzeit, unabhängig vom Teller- oder Packungsinhalt, rechtzeitig zu beenden. Stelle dir also vor, wie du während dem Essen plötzlich merkst, dass du jetzt gesättigt bist und dann die Mahlzeit beendest. Du kannst dir noch die Gedanken und das Gefühl dabei vorstellen: Du denkst, dass du jetzt zufrieden bist, dass du auf deinen Körper hören konntest und fühlst dich angenehm voll und zufrieden. Vielleicht empfindest du sogar Freude, dass du dies nun geschafft hast.
  • Es braucht also eine Visualisierung der neuen Situation, am besten mit Gefühlen und Gedanken. Du kannst in die Visualisierung auch andere Personen miteinbeziehen (z.B. deine Mutter gratuliert dir, dass du dich nicht mehr Überessen hast). Gehe dann ohne Erwartungen ran.

3. Noch mehr Reflektion

  • Was willst du wirklich? Was macht dir richtig Freude? Was erfüllt dein Herz, dein Innerstes?
  • Was kannst du besonders gut und machst du auch gerne?
  • Schreibe dir diese Dinge auf und plane sie in dein Jahr ein. Weisst du, auch die Dinge, die du immer schon machen wolltest, aber es einfach noch nie getan hast. Alle diese Dinge, plane sie in dein Jahr ein (und notiere dir die Dinge, welche im 2020 nicht mehr Platz haben für 2021).
  • Wenn du herausgefunden hast, was dir wirklich Freude bereitet, überlege dir, wie du es einrichten kannst, dass du es mehr tun kannst. Wann kannst du dir Zeit dafür machen? Sind wir nicht hier auf der Erde, damit es uns gutgeht und wir Spass haben? Sollten wir dann nicht die Dinge tun, welche uns erfüllen? Doch! Denn genau diese Dinge sind der Grund, weshalb wir hier sind. Wir haben alle etwas, das uns ganz einzigartig macht. Etwas, das niemand sonst hat. Etwas, dass wir wissen, können, mögen, machen. Etwas, dass uns ganz einfach fällt, ganz natürlich ist für UNS – nicht aber für andere. LEBEN WIR DAS! Wenn wir keine Planung machen, werden wir es wahrscheinlich auch nicht tun.

4. Nimm dir Zeit für dich

  • Nur wer sich Zeit nimmt für sich, findet heraus, was er wirklich will und braucht. Wie willst du herausfinden, was dir guttut, wenn du dir keine Zeit nimmst, um es in deinem Körper, deinen Gedanken oder Emotionen zu spüren?
  • Nimm dir Zeit nur für dich. Gerne kannst du auch meditieren oder auf dem Sofa einen Tee trinken oder am See spazieren gehen. Egal was es ist – lenke dich dabei nicht von dir selbst ab. Sei mit dir.

5. Geh raus – geh in die Natur

  • Die Natur verbindet uns. Sie verbindet uns mit der Erde, macht uns achtsamer, bewusster, freier, glücklicher. Sie verbindet uns mit uns selbst.
  • Machen wir uns dieses Geschenk und verbringen mehr Zeit in der Natur, im Wald, in den Bergen, am See, am Fluss, auf Wiesen, in Parks, im Schnee, unter dem Regen, im Wind oder an der Sonne. Atmen wir die Frische ein. Lassen wir uns von der Natur heilen, inspirieren, beflügeln, befreien.

6. Bewege dich in Freude

  • Es macht wenig Sinn, dir einen Vorsatz zu nehmen, mehr Sport zu machen. Dies ist wie der Vorsatz „ich gehe in Zukunft früher zu Bett“. Aha, was bedeutet „früher“ genau? 20 Sekunden früher? Eine halbe Stunde? Um welche Zeit? Ziele müssen definiert sein.
  • Also, bevor du dir vornimmst, mehr Sport zu machen, sollten wir einen Blick auf deine Motivation dafür werfen. WARUM willst du mehr Sport machen? Weil du besser aussehen willst? Weil du dabei sein willst? Weil andere es auch tun? Weil du gehört hast, es sei gut oder dir jemand gesagt hat, du sollest? Nein. Wegen dir. Weil du weisst, dass Sport guttut. Bewegung hilft dir, Stress abzubauen, Altes loszulassen, dich zu befreien, auf andere Gedanken zu bringen, fitter zu werden und den Körper zu entgiften. Sport ist präventiv und hilft dir, gesund (gesünder) zu werden. WENN. Wenn du es von Herzen tust. Nicht, wenn du es MUSST.
  • Deshalb: finde etwas, das dir wirklich Spass macht. Sonst fängst du an, kaufst dir ein teures Jahresabonnement und bist die ersten Wochen noch dabei und danach bist du nur noch „Gönner“ (Gönner bezahlen, ohne dabei zu sein).
  • Ich persönlich habe die besten Erfahrungen gemacht mit Sport in Gruppen. Es macht Spass und man ist motiviert, hinzugehen. Als Inspiration kann dir eventuell mein Video auf www.xung.ch/gruppentrainings helfen.

7. Schlafe erholsam

  • Alle, welche schon mal Schlafstörungen hatten, wissen, weshalb dieser Punkt in die Liste der 10 Dinge für 2020 muss. Wer den ganzen Tag über einen müden oder schmerzenden Körper hat, kann das Leben nicht wirklich geniessen.
  • Es gibt X Bücher über Schlafen mit tollen Ratschlägen. Hier einige meiner Tipps:

1) liege mit dem Kopf nach Norden oder Osten (das heisst, dein Kopfteil vom Bett und dein Kopf zeigen im Liegen nach Osten oder Norden). Du wirst erholter aufwachen. Bitte stelle dein Bett um, wenn dies nicht der Fall ist. Solltest du dein Bett nicht umstellen können, liege den anderen weg in dein Bett.
2) mache abends vor dem Einschlafen ein Gebet und bete um einen erholsamen Schlaf und dass du am Morgen in einem fitten und gesunden Körper aufwachst. Bedanke dich dafür und für den Tag.
3) spraye dich und das Bett mit Lavendel-Spray ein vor dem Einschlafen.
4) nutze die Stunden VOR Mitternacht zum Schlafen, sie sind 2-3x so erholsam, wie die Stunden nach Mitternacht. Gehe also lieber früh zu Bett und stehe früh auf, anstatt dass du spät zu Bett gehst und spät aufstehst.
5) halte das Fenster (leicht) offen, wenn du schläfst, damit immer frische Luft für dich verfügbar ist und verbrauchte Luft raus kann.
6) dunkle dein Zimmer vollständig ab – du nimmst auch im Schlaf Dinge wahr und kannst deshalb weniger gut schlafen.
7) wenn du nicht einschlafen kannst, höre deinem Atem zu. Wenn du schneller einschlafen möchtest, atme 6 Sekunden ein, halte die Luft 3 Sekunden an und atme dann 6 Sekunden lang aus und halte 3 Sekunden lang die Luft wieder an. Wiederhole das, bis du eingeschlafen bist.
8) für einen besseren Schlaf sind folgende Dinge durch den Tag wichtig: Schweinefleisch ist sehr schwer verdaulich (ja, auch Schinken, Salami, Speck(würfeli), Aufschnitt etc. sind Schweinefleisch) und raubt dir Energie. Meide das. Allgemein macht es Sinn, abends nicht noch viel und kurz vor dem Zubettgehen zu essen, da sich sonst der Körper in der Nacht weniger gut erholen kann, da er am verdauen ist. Trinke zudem keine eiskalten (oder sehr heissen) Getränke, bevor du zu Bett gehst. Ein lauwarmer Tee tut gut. Nutze die Stunden vor dem Schlafen nicht für sehr intensive Tätigkeiten – so kannst du dich schon etwas auf die Nacht vorbereiten. Zudem macht es wenig Sinn, vor dem Schlafengehen noch am PC, Handy oder TV zu sein: Das Blaulicht von den Geräten bringt dein Hormonsystem durcheinander und du wirst nicht müde, sondern wach.
9) wenn alle diese Punkte noch nicht geholfen haben, versuche es mit dem nächsten Absatz:

8. Reinige dich. Richtig.

  • Wenn du und dein Körper schon recht etwas durchgemacht habt (auf allen Ebenen wie beispielsweise emotional, mental oder körperlich), dann macht es Sinn, dies mal alles von dir wegzureinigen. Dabei hast du einige Möglichkeiten:
  • Die einfachste Möglichkeit – finde ich –, ein Salzpeeling beim Duschen zu machen. In meinem Beitrag über Duschen mit Salz habe ich alles genau erläutert, aber im Grunde genommen ist es ganz einfach: Salz und Wasser in Kombination haben die Fähigkeit, dich zu entgiften. Körperlich und psychisch! Du musst einfach ganz normales Salz überall an deinem Körper einreiben, 1-2 Minuten einwirken lassen und es dann abspülen. Fertig. Mit der Einstellung, dass du das Alte jetzt loslässt, funktioniert es noch etwas besser. Try it!
  • Noch intensiver ist es, wenn du 20-30 Minuten ein Vollbad nimmst und 1-2kg (ja!) Salz und einige Tropfen ätherisches Lavendelöl reintust. Etwas Natron (damit es basischer wird) kann auch nicht schaden.
  • Schrei mal alles raus oder rede darüber. Lass es los, lass es raus. Alles.
  • Schwitze es raus, schwitze viel und habe dabei die Absicht, dass das Alte raus soll. Dies funktioniert mit Sport besser als mit Sauna (sorry).
  • Kläre Konflikte zwischen dir und anderen Personen. Besser jetzt als später. Dies raubt dir viel Energie, ohne dass du dies vielleicht merkst.
  • Vergebe, vergebe, vergebe. Und zwar innerlich. Du musst nicht zur Person hingehen und ihr sagen, dass du ihr vergibst (aber du kannst!), sondern du vergibst ihr innerlich. ALLES. Dies tust du für dich, nicht für sie. Du befreist dich davon von ihr und von der Last. Ich habe mein Vergebungsritual mal aufgeschrieben. Wenn ich es dir zusenden soll, schick mir eine Mail an nicoleturtschi@gmail.com (ja, ich mache das gratis und ohne Werbung).
  • Entgifte deinen Körper, deine Organe: es gibt hier so viele verschiedene Möglichkeiten – ich möchte es heute unterlassen, dir dafür eine Empfehlung abzugeben. Auf meiner Webseite findest du dazu ja viel. Nach der Entgiftung macht es keinen Sinn, wenn du genau gleich weiter isst, wie du es bisher getan hast.

9. Gebe deinem Körper das, was ihm gut tut

  • Ich möchte es auch hier unterlassen, dir jetzt genaue Ernährungstipps zu geben. Ich weiss ja nicht mal, wer diesen Beitrag hier liest – wie sollte ich da die passenden Empfehlungen abgeben können?
  • Etwas, was ich dir aber mit Sicherheit sagen kann, ist, dass dein Körper genau weiss, was er braucht. Besser als jede TV-Sendung und jeder Ernährungsexperte und besser als jeder Forscher. Wenn du auf deinen Instinkt und deine Intuition hörst, wirst du es wissen. Ein wichtiger Punkt hierbei ist noch, dass wir (leider) so viele Süchte in uns haben, dass wir nicht auf ganz alle Informationen, welche zu uns kommen, hören können (man gedenke der Zucker- und Weizensucht…!).
  • Iss frisch, iss energiereich. Iss im Mass (in deinem Mass) und iss mit Freude. Wer ein schlechtes Gewissen hat, wird nur aufgebläht sein und hat Verdauungsprobleme. Wer schnell isst, unaufmerksam und wenig kaut leidet an den gleichen Problemen. Führe deinem Körper das zu, was ihm guttut, so wie es ihm guttut. Nähere dich Schritt für Schritt dem an. Du musst nicht von heute auf morgen die perfekte Ernährung haben (du darfst aber), du bist ein Mensch, keine Maschine mit on-off-Schalter. Oder?

10. Liebe dich

  • Wenn du jetzt gerade die Augen verdreht hast, weil da schon wieder jemand kommt und das Ding mit der Selbstliebe predigen will, dann hast du da wohl noch einen kleinen Knorz, welchen es zu lösen gibt.
  • - Du weisst ja, dass das Glück, die Liebe und die wahre Freude nicht von aussen kommen. Dein Leben (im Aussen) könnte noch so perfekt, strahlend und positiv sein – es würde alles nichts nützen, wenn es in dir genau Gegenteilig aussieht.
  • Der Himmel auf Erden startet IN dir. Wir suchen viel zu fest im Aussen nach Hilfe, nach Liebe, nach Freude, nach Bestätigung und Anerkennung. Dafür haben wir alles, was wir brauchen, schon in uns selbst. Der Schlüssel liegt in unserem Herzen.
  • Nun also, wie kann man sich selbst mehr lieben? Das ist DIE Frage. Die Antwort ist: Reflektion. Reflektiere es. Wir dürfen unsere eigenen Mechanismen erkennen, welche in uns selbst gegen uns selbst spielen und diese langsam auflösen. Dies sind selbstkritische Gedanken, streben nach Perfektion, negative Blicke in den Spiegel, schlechte Gedanken, Worte und Taten gegen uns selbst. Und dann, wenn wir diese Dinge identifiziert haben, dann können wir mit dem Gegenteil starten: positive Affirmationen aufsagen, uns positiv visualisieren, diese 10 Dinge von diesem Beitrag tun, uns etwas gönnen, uns verzeihen (wir müssen nicht perfekt sein), uns selbst umarmen, uns selbst anlächeln und an uns glauben. Und dann immer wieder lächeln, wenn ein alter Gedanke oder ein altes Muster wieder zurückkommt. Es ist schon gut, es ist ein Prozess, welcher Schritt für Schritt ans Ziel führt
  • Und vielleicht hilft es dir ja, dass ALLE (alle!) Personen auf dieser Erde ein kleineres oder grösseres Problem (oder Thema, um es schöner auszudrücken) mit ihrer Selbstliebe haben. Alle. Einige überspielen es einfach. Einige sind nicht ehrlich und andere sind einfach etwas auf einer anderen Stufe angelangt.

Extrapunkt 11: Miste aus!

  • Nicht nur in uns braucht es Reinigung, sondern auch um uns. Dies heisst konkret, dass wir uns mal so richtig befreien sollten von:
  • Materiellen Dingen! (Ausmisten, ausmisten, ausmisten!!)
  • Personen, welche uns nicht guttun
  • Situationen, welche uns nicht guttun
  • Staub und Dreck (ja, physischer Dreck. Putzen ist angesagt, mal so richtig)
  • Tätigkeiten, welche uns nicht guttun (mache es nicht mehr)
  • Zeit, die wir verschwenden. Wie beispielsweise am TV, PC und ganz besonders am Handy. Könnten wir nicht wieder NORMAL miteinander kommunizieren?
  • Digitales ausmisten (Kontakte, wem man folgt auf Instagram und Facebook etc., Apps, Fotos, Videos und Dateien etc.)

So, dies waren meine 11 Punkte. Ich hoffe, dass sie auch dich weiterbringen und dir eine neue Perspektive und Inspiration geben.

Ich glaube an dich! Schon nur, weil du diesen Beitrag bis hier gelesen hast. Du hast definitiv das Potential für Veränderung. Du findest sie, deine innere Motivation, die Liebe und die Kraft in dir.

Atma Namaste, Nicole von xung.ch