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Hautsache gesund

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20.08.2018 – 0 Kommentare

Manche Menschen müssen eine dicke Haut haben, andere sind sehr dünnhäutig. Hmmm…

Die einen können nicht aus ihrer Haut (?), die anderen könnten aus der Haut fahren. Die einen erröten vor Scham, die anderen kriegen hin und wieder mal Gänsehaut, wenn sie etwas sehen oder hören. Die Haut als «Spiegel der Seele..?» – oder, sich in seiner Haut wohl fühlen – oder eben nicht…? …aha?!…

Tja – so könnte man wohl eine Seite füllen mit Sprüchen und Aussagen zur Haut. Spricht denn die Haut mit uns, bzw. zeigt sie uns auf, was denn da mit mir und in mir drin läuft…? Spannend!

Solche Sprichworte sind meist schon sehr alt und nicht einfach so aus der Luft gegriffen. Eine dicke Haut haben – also die Haut mittels der Unterhautfettschicht verdicken, könnte uns ja etwas zeigen. Oder auch, wenn man immer wieder wegen dieser oder jener Situation «aus seiner eigenen Haut fahren möchte». Mag man denn nicht in seiner eigenen Haut wohnen? Oder ist es die Situation, die wir scheinbar nicht zu ändern vermögen (ansonsten würden wir dies doch tun)?

Nebst den vielen wunderbaren Funktionen, welche uns im Leben vermutlich täglich «unsere Haut rettet», denken wir nur an den Lichtschutz, den Schutz vor bakteriellen, viralen und anderen möglichen Eindringlingen bietet uns die Haut weitaus mehr an Informationen an – vorausgesetzt, wir vermögen diese zu erkennen.

Dr. Franz Xaver Mayr (1875-1965) schrieb einmal: «Die gesunde Haut ist rosig, samtartig, weich, glatt, glänzend und rein. Rissige und spröde, rauhe oder verschmutzt aussehende Haut weist auf eine verminderte Regenerationskraft hin. Feuchte, oder mit kalt klebrigem schweiss bedeckte Haut verrät toxische Erregungszustände der Schweissdrüsen.»

Die Haut ist unser Grenzorgan. Es trennt und verbindet uns gleichzeitig mit der Umwelt.  In vielen traditionellen Medizinmodellen wirkt die Haut als «symptomatisches Erfolgsorgan», also ein Organ, welches Zeichen stellvertretend für andere «Organkollegen» nach sichtbar oder gut spürbar (zum Beispiel «wenn’s einen juckt») die Befindlichkeit nach Aussen trägt.

Nebst den in der Medizin bekannten biochemischen Abläufen, welche zu Hauteffloreszenzen und Krankheitsbildern führen kann, werden Hautbilder und unangenehme Hautzeichen im Rahmen der Organsprache einerseits, andererseits im noch jungen Fachgebiet der Medizin, der Psychosomatik und der Psychodermatologie, vertieft ergründet. Psychoemotionale oder auch seelische Einflüsse und ihre Zeichen nach Aussen sind in der etablierten Betrachtung angekommen. Dass Psyche und Körper im Leben untrennbar miteinander verbunden sind und sich gegenseitig als Kompensationsgefässe zur Verfügung stehen, scheint begriffen und unstreitig zu sein.

Somit wäre es offensichtlich, dass die eigene psychoemotionale Pflege sich auch auf die Haut auswirken könnte? Ich denke – Ja!

Und andersherum? Wenn ich gut darauf schaue, dass es meiner Haut gut geht, indem ich die Zeichen wahrnehme und etwas für die natürliche Korrektur – hin zu einem gesunden Hautorgan tue, und sie tatsächlich «einladend» frisch, sanft gespannt wie ein Tricot, rein, «unverklebt» und selbständig als Repräsentant für die Harmonie zwischen Innen und Aussen ihr Leben verbringen kann, kann es sein, dass sich unser psychoemotionales Wesen freut und uns ein Wohlgefühl schenkt?

Wenn ja, dann würde ich verstehen, dass die Zeichen der Haut vielleicht etwas anders betrachtet und vor allem behandelt werden sollten, als mit einer beispielsweise straffenden und versprochenen verjüngenden Hautcremé.

Autor: Urs Gruber

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