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Sport und Ernährung

Severin Emmenegger hat seine grosse Leidenschaft zum Beruf gemacht. Der Basler liebt die sportliche Herausforderung – sei es für das persönliche Training oder in seinem Beruf als Fitnessbetreuer, Ernährungscoach, Leichtathletik- oder EMS-Trainer.

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28.05.2019 – 0 Kommentare

Lowcarb, viel Eiweiss, Vegan, Nocarb, vegetarisch, Paleo und viele andere Begriffe fliegen durch die heutige Landschaft. Und gerade im Zusammenhang mit Sport wird einem fast schon eine spezielle Ernährungsform aufgezwungen. Dabei bedenkt niemand, dass hinter jeder Ernährungsform teilweise seriöse wie auch unseriöse, wissenschaftliche Fakten stehen. Aber auch der Verkauf, also das Geld machen mit Diäten, wird gerne aussen vorgelassen. Die versprochenen Erfolge werden in den meisten Fällen nicht gehalten und wer genauer hinschaut, wird merken, dass die Versprechen oftmals sehr versteckt wiederrufen werden.

Vorsicht ist geboten

Wo man besonders aufpassen sollte, sind Pyramidensysteme wie z.B. Herbalife, Forever living oder Juice plus. Natürlich gibt es auch noch andere, aber ich habe mich sehr bewusst von all diesen Firmen abgewandt. Ihre Masche ist immer die Gleiche. Sie verkaufen dir Diätprogramme, welche in den meisten Fällen unterkalorisch sind und in den meisten Fällen nur einen kurzfristigen Erfolg schaffen. Bloss wie es danach weitergeht, wird anfangs oft gerne verschwiegen, denn wer nicht an den Folgeprogrammen mitmacht, welche natürlich alle separat kosten, fällt mit dem Jojoeffekt noch weiter zurück, als er am Anfang war. 

Doch was sind die Fakten, welche zu beachten sind?

Wer mehr isst, als dass er verbraucht, nimmt zu. Deshalb ist es sinnvoll, seinen täglichen Energiebedarf zu eruieren. Dazu gibt es viele Tabellen im Internet, welche von verschiedenen Anbietern gratis zur Verfügung gestellt werden.

Doch es kommt auch auf den Typen an, welcher man eben nun einmal ist. Es gibt Leute, welche besser Kohlenhydrate verstoffwechseln können, andere Proteine, wieder andere Fette. Doch auch damit wird natürlich Geld gemacht. Die Wissenschaft steht noch am Anfang der Entwicklung und beispielsweise die DNA Analysen sind noch lange nicht so genau, wie sie sein sollten. Ich habe zwar gute Erfahrungen mit Kunden gemacht, doch hundert Prozent darauf vertrauen, tue ich nicht, noch nicht.

Um den Kosten zu entgehen, reicht es, die Ernährung über einen kurzen Zeitraum umzustellen und zu sehen, wie der Körper darauf reagiert. Auf einen genauen Zeitraum möchte ich nicht eingehen, da jeder Körper wieder etwas anders funktioniert.

Ein weiterer Fakt ist, dass wir alle viel zu viel Zucker essen, welchen wir als Ottonormalverbraucher kaum verbrennen können. Die Industrie fügt praktisch überall wo sie kann Zucker hinzu. Zucker macht stark abhängig und ist wahrscheinlich das weltweit verbreitetste Suchtmittel. Davon wegzukommen ist nicht ganz einfach, denn unsere Esskultur ist gefüllt mit Zucker. Auch gibt es bei Manchen regelrechte Entzugserscheinungen, wie Kopfschmerzen, Schwächeanfälle etc.

Doch als Sportler ist es sinnvoll, im richtigen Moment Zucker zu sich zu nehmen. Nämlich vor dem Sport. Denn während des Sporttreibens zehrt der Körper von diesen Energiequellen. Natürlich gibt es auch da Ausnahmen, wie beispielsweise im Ausdauersport. Je nach Trainingszustand des Sporttreibenden kann man auch von Fett als Energielieferant zerren. Dies ist aber eher eine Ausnahme.

Sportler brauchen Energie, um leistungsfähig zu sein. Deshalb ist die Aufnahme von Energie in Form von Kohlenhydrathen, Fetten und Proteinen wichtig. Aber eben, alles zum richtigen Zeitpunkt.

Genauer darauf eingehen werde ich in weiteren, kommenden Beiträgen.