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Resilienz – das Fünf-Finger-Prinzip

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22.08.2016 – 0 Kommentare

Einfache Zeichen können dem Menschen helfen zu erkennen, ob er/sie sich in einem gesunden dynamischen Prozess befindet, oder ob eine Abweichung aus der Gesundheit und Resilienz vorliegen könnte (was Resilienz genau ist, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag). Hierzu dient uns das tägliche Abfragen des „Fünf-Finger-Prinzips“:

  1. (Daumen) Input versus Output: Nehmen sie alles, was sie den ganzen Tag aufgenommen (Input) haben (Essen, Trinken, Einatmen, Hören, Sehen, Ruhen etc.) und wägen sie es mit dem Output ab (Stuhl- und Urinabgang, Schwitzen, Ausatmen, Sehen, Sprechen, Bewegen etc.).
    Ist Input und Output „gefühlt“ bei Ihnen ausgewogen? Wenn ja – wunderbar!! Wenn nein, versuchen Sie den gefühlt fehlenden Ausgleich irgendwie noch kreativ auszugleichen. Als Beispiel: Wenn Sie heute viel zuhören mussten, so singen sie beim nach Hause fahren im Auto aus voller Kehle mit. Oder hatten Sie fast den ganzen Tag eine sitzende Position? Steigen Sie 1-2 Tramstationen früher als sonst aus und geniessen Sie den kompensatorischen Output.
     
  2. (Zeigefinger) Der Mensch lebt von und aus Rhythmen. Hunger, Durst, erfreuliche Toilettengänge, Müdigkeit und Wachphasen sowie Herzschlag und Atemfrequenz sind elementare Zeichen für ein dynamisch resilientes System.
    Längere Abweichungen der rhythmischen Abläufe können Anzeichen für länger anhaltende Stresssituationen sein, die von der Gesundheit wegführen.
     
  3. (Mittelfinger) Dieser Finger ist ausschliesslich für den Schlaf reserviert. Ein- und Durchschlafphasen sowie die Aufwachphase können viel über die Gesundheit, bzw. Befindlichkeit aussagen. Ein sog. „gesunder Schlaf“ ist eine sehr bedeutsame Basis, um – so Paracelsus – den inneren Arzt zu wecken. Viele Körperprozesse die wir zur Gesundheit und guten Resilienz benötigen finden im Schlaf statt. Ein gestörtes Schlafbild über mehr als 3 Tage kann uns auf unser individuelles Chaos hindeuten und sollte ernst genommen werden. Es gilt mögliche Probleme zu lösen, so fern wir dazu in der Lage sind. Ansonsten empfiehlt es sich, Tipps und Ratschläge, vielleicht sogar eine vorübergehende Begleitung zu organisieren.
     
  4. (Ringfinger) Der Ringfinger steht für die Sexualität. Ins Deutsche übersetzt bedeutet Sex „Geschlecht“. Der Ringfinger soll uns täglich daran erinnern sich selbst zu fragen, ob wir unser Geschlecht auch gelebt haben. Hierzu gehören Lüste und Triebe (Input und Output), sowie persönliche Klarheiten (was mir gut tut und was mir nicht gut tut).
     
  5. (Kleiner Finger) Der kleine Finger steht für ein Gefühl. Das Gefühl des „Zuhause sein“. Der kleine Finger soll sie täglich Fragen, ob sie heute „bei sich Zuhause“ waren. Ob im Privaten, in der Arbeit oder in der Zeit, die hoffentlich für sich selbst reserviert ist (also eigene Freizeit, Hobby’s etc.). Dieses „Zuhause-Gefühl“ kann von Orten, Personen und vielem anderen mehr abhängen. Optimal wäre eine ausgewogene Partizipation unterschiedlichster Attraktoren.

Die wohl grössten Verhinderer einer gesunden Resilienz, bzw. Förderer der sog. Vulnerabilität (also das Gegenteil von Resilienz) sind in der Regel in erlernten oder umständehalber erworbenen Verhaltensmuster zu finden. Prägende Erlebnisse, standardisierte Verhaltensmuster zum Beispiel in der Jugend erlernt, lassen den Menschen auf Situationen reagieren die verhindern, Erlebnisse mit den eigenen Möglichkeiten zu erfahren und daraus eigene Resilienzmuster zu entwickeln.

Seit mehreren Jahren gehen die Fragestellungen zur Förderung der Resilienz auch in  Richtung Energetik. Frequenzen, Schwingungen und Resonanzen. Dies sind Bestandteile jedweder lebendiger Aktivitäten. „Good vibrations“ die von Aussen kommen – durch Gespräche, Lob, Motivation, Beobachtung, Nachahmung, und epigenetische Quittierung des selbst Entwickelten, sind Förderer der gesunden Neugier auf das Leben selbst. Nach dem Gesetz der Resonanz fördern solche Erlebnisse und Erfahrungen das Lebendige hin zu weiteren Möglichkeiten.

Fördern Sie die „Good vibrations“ (also Resilienz) Ihres Umfeldes, indem Sie vorbildlich bewusst „tun“, sich weiterentwickeln, und sich mit Ihrem Umfeld reflektieren. Nicht zuletzt ist dies eine Aktivität, die Sie selbst in ihrer Resilienz, bzw. ihre „Good vibrations“ fördert.

Autor: Urs Gruber