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Feiertagsstress...?

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15.12.2016 – 0 Kommentare

Noch wenige Tage bis hin zu den nächsten Feiertagen. Fein! Eigentlich soll es eine friedvolle und wohltuende Zeit werden. Das versuche ich mir auf jeden Fall jetzt schon einzureden. Wie kann ich mich auf die entspannende Zeit vorbereiten? Am besten alles vorher erledigen – oder?

Geschenke einkaufen (aber was für wen…?), noch alles geschäftliche für Jahresende bereitstellen und möglichst abschliessen, Besuchsliste und deren -organisation machen, etc., etc.

Das hört sich stressig an – und dies ist es auch, zumindest für mich. Gehts vielleicht auch anderen so…?

Rupert Sheldrake, ein britischer Autor und Biologe hat 1981 die These der sog. «morphischen Felder» aufgestellt. Nichtmaterielle Felder sollen die Entwicklung von Strukturen beeinflussen können. Nichtmaterielle Felder sind in diesem Kontext Informationsfelder, die Einfluss auf das Individuum nehmen können – und umgekehrt. Sheldrake hat unterschiedliche Experimente unternommen und hierzu viele eindrückliche Ergebnisse aufzeigen können.

Wenn Sheldrake nun behauptet, dass beispielsweise «das Weihnachtsgefühl», oder «die Zeit vor Weihnachten» ebenfalls morphische Felder sind (von mir – und vielleicht uns produziert, oder von anderen Personen informiert und ich werde miteinbezogen, bzw. «angesteckt»?), dann muss ich wohl noch unterscheiden lernen, was ich will und was mir das morphische Feld anbietet.

Stimmungen und Gefühle quasi übernehmen – unbewusst. Na toll. Ja, passiert mir immer wieder.

Und kaum ist die Vorfeiertagsphase überstanden, geht es an die Feiertage selbst und die Tage dazwischen. Was soll ich nun tun? Freudig schlemmen und entspannt geniessen, oder bereits an meine drohenden Neujahrsvorsätze denken..? Für mich nicht ganz einfach.. Oder – bin ich nun schon wieder im morphischen Themenfeld?

Ich freue mich auf die bevorstehende Zeit. Vielen Menschen begegnen, Geschenke verteilen, gemeinsam ein wunderbares Essen geniessen, Zeit für Gespräche und andere freudige Ereignisse. Wunderbar! Aber, hoffentlich habe ich nichts und niemanden vergessen – und nehme hoffentlich nicht zu viel zu – wegen der Gesundheit – und, hoffentlich habe ich noch Zeit, mich auf das bevorstehende Jahr vorzubereiten.

Eine «Verspannung» euphorischen schlechten Gewissens…? Ist doch sehr paradox.

Aaron Antonovsky, einer der Väter der sog. Salutogenese (also Gesundheitsentwicklung) stellt mir hier einen einfachen und sinnvollen Frage- und Gedankenraster zur Verfügung – drei Punkte zum sog. Kohärenzgefühl. Demnach verhilft es meine Gedanken und Aktivitäten für mich selbst zu ordnen, wenn ich mir folgende Fragen stelle:

  1. Verstehe ich, was ich da mache, oder machen möchte?
  2. Kann ich das, was ich mir vorgenommen habe auch bewältigen?
  3. Macht das was ich vorhabe für mich selbst auch Sinn?

Ich werde diese Fragestellungen mal mit in die kommende Zeit mitnehmen und mir diesen Fragefilter zu Hilfe nehmen. Mal schauen, was es bringt – zum Wohle der Gesundheit

Autor: Urs Gruber