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Morivation und Planung

Tipps die das Velofahren erleichtern

Sitzt man nun einmal auf seinem Velo, tritt kräftig in die Pedalen und flitzt durch die Umgebung, trifft man ab und zu auf kleinere Unannehmlichkeiten oder Hindernisse, welche die Lust am Velofahren vermindern. Nachfolgend ein paar Tipps, welche einem das Velofahren erleichtern.

Planung

Eine gute Planung steigert den Spasslevel stark. Als erstes gilt es, ein lohnenswertes Ziel zu finden und den optimalen Weg festzulegen. Es macht mehr Freude, auf einer verkehrsarmen Strasse unterwegs zu sein und dem Autoverkehr aus dem Weg zu gehen. In der Schweiz haben wir sehr viele ausgeschilderte Velorouten (rote Wegweiser), auf der Internetseite von SchweizMobil sind die verschiedenen Routen beschrieben. Weiter lohnt es sich, das Tageswetter zu studieren und sich entsprechend anzuziehen, sowie sich Gedanken zum Essen und Trinken zu machen.

Motivation

Wenn man vorhat, regelmässig aufs Velo zu steigen, so kann es eine grosse Hilfe sein, sich diese Termine fix im Kalender einzutragen. Steht es mal in der Agenda, so fällt es einem leichter, die Zeit wirklich frei zu halten und sein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Braucht man innerhalb der Ausfahrt etwas Motivation, so gibt es zum Beispiel Apps, wo man sich mit anderen Sportlern vergleichen kann. Die bekannteste davon ist wahrscheinlich Strava.

Bekleidung

Die Bekleidung sollte möglichst bewegungsfreundlich und atmungsaktiv sein. Zur Steigerung des Komforts gibt es gepolsterte Velohosen, gepolsterte Handschuhe und Kleider, welche einem gegen den Fahrtwind schützen. Weiter lohnt es sich eine Sportbrille zu tragen. Wenn man auch im Regen unterwegs sein möchte, gibt es neben Regenhosen und Regenjacken zusätzlich Schuhüberzieher, welche verhindern, dass man nasse Füsse bekommt.
Ein Tipp für Menschen, welche bei starkem  Regen länger auf dem Velo unterwegs sind: Abwaschhandschuhe mit einem Baumwollfutter (meist auf der Packung mit Comfort angeschrieben).

Trainingsgestaltung

Wenn man noch nicht so viel Erfahrung im Velofahren hat, ist man oft zu schnell unterwegs und nach kurzer Zeit fehlt einem die Energie. Daher lohnt es sich, erst Mal 15 Minuten gemütlich einzufahren. Danach eine Intensität zu suchen, wo man das Gefühl hat, dass man noch 20% Reserve hat. Geht es einen Anstieg hoch, zwei Gänge herunter schalten und darauf achten, dass man nicht ausser Atem kommt. Es kann helfen, wenn man sich einen Fahrradcomputer anschafft, welcher die Geschwindigkeit, die Kilometeranzahl und allenfalls die Herzfrequenz anzeigen und abspeichern kann. Regelmässiges Trainieren sollte zur Folge haben, dass man sich sportlich weiterentwickeln kann. Die gesammelten Werte vom Fahrradcomputer können aufzeigen, ob man auf dem richtigen Weg ist. Hat man sich einmal h eine Grundlage geschaffen, kann man beginnen, in kürzeren Trainings auch härtere Sequenzen zu fahren.

Der 35-jährige Sonderpädagoge Paul Wüst steht für Leidenschaft, Inspiration, Entwicklung, Nachhaltigkeit und Bescheidenheit. 

Sein aktuelles Projekt führt ihn mit dem Velo über 4300 km von Turin bis ans Nordkap und steht für Ausdauer, Strategie, Eigenständigkeit und Humanpower.